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Letzte Änderung:
22.04.2017, 22:59

 

Die Geschichte unserer Gruppe


 
Im Oktober 1970 wurde der Pfadfindertrupp der Gruppe Wien 18 in Wien 6, Barnabitengasse in einen Trupp für für jüngere (Späher) und einen für ältere Buben (Explorer) geteilt.
Die Frage war, was mit den älteren, den Explorern, geschehen sollte. Herrn Otto „Teddy“ Kleedorfer trug der damalige Feldmeister Körner auf, Seepfadfinder zu organisieren. So begann der Aufbau eines Seeexplorertrupps.
Unsere Arbeit am Wasser begann mit dem Rettungsschwimmen bei der Österreichischen Wasserrettung (ÖWR). Alle Seeexplorer arbeiteten gemeinsam mit den Pfadfinderführern an dieser Ausbildung.
Im Frühjahr 1971 erreichte man die Erlaubnis, beim Ruderclub „Donau“ mit den Gigs zu trainieren. Wir wollten aber keine Rennruderer werden und so brach diese Beziehung zum Rudern wieder ab.
Wir brauchten aber Boote, und so beschlossen wir, diese selbst zu bauen. Wir bauten Segelboote der Klasse „Optimist“ im Heim in der Barnabitengasse.
Wir versuchten 1973, mit dem Ruderclub „Ellida“ ins Gespräch (und in dessen Boote) zu kommen, doch auch dieser Versuch scheiterte, aus ähnlichen Gründen, wie beim ersten Mal – wir wollten eben keine Rennruderer werden.
1975 gelang es Kontakt mit dem Österreichischen Marineverband aufzunehmen. Man war dort gerade mit dem Aufbau einer eigenen Jugendgruppe gescheitert. Wir konnten den für diese Gruppe angeschafften Ruderkutter „Josef Ressel“ mieten und versuchten, die uns völlig neue Rudertechnik zu erlernen.
Auch über die Winter waren wir nicht faul und so kam es, dass wir schon über eine ganz schöne Anzahl von im Eigenbau hergestellten Booten (Optimisten) verfügten. Was uns fehlte, war ein Einstellplatz in der Nähe der Alten Donau. Der Pfarrer der Pfarre Donaufeld, Herr Pfarrer Theoderich, war 1976 bereit uns zu helfen wenn wir in „seiner“ Pfarre eine Pfadfindergruppe aufbauen. So entstand der „Floridsdorfer Trupp“.
Der größte Teil unserer immerhin schon auf acht Boote umfassenden Optimistenflotte war noch nicht getauft. Dieser Mangel wurde im Frühjahr 1977 in Anwesenheit von viel pfadfinderischer Prominenz und zahlreichen Eltern gutgemacht: 1. Bootstaufe 1977 in Donaufeld!
Zu Anlässen von so feierlichem Charakter konnten wir übrigens, wie es sich für „Matrosen“ gehört, ganz in weiß gekleidet auftreten – wir hatten uns nämlich eine weiße Uniform zugelegt. 
 
Nun gründeten wir auch unsere eigene Gruppe:  Die Seepfadfindergruppe S. M. S. Novara!
 
1980 konnten wir unser erstes großes Mannschaftsboot – eine Lilienvlet – nach holländischen Plänen und von Mitgliedern unseres Unterstützungsvereines im Eigenbau hergestellt, in Dienst stellen: OE 1- Karl Weyprecht.
Dieser Bootstyp ist unsinkbar, schwer kenterbar, aus 3mm Stahlblech und somit unzerstörbar – also kurz gesagt: für Kinder und Jugendlich bestens geeignet.
1981 folgten OE 2 – Julius Payer und OE 3 – Gustav von Brosch, 1986 schließlich OE 4 – Eduard Orel.
Mitte der 80er Jahre war der bisherige Höhepunkt der Gruppengeschichte erreicht – die Gruppe zählte ca. 120 Mitglieder (Damals noch keine WiWö!). Zu dieser Zeit wurde von Luise Paradeiser auch die WiWö-Meute „Waigunga“ ins Leben gerufen.
1998 übernahm Peter Brader die Gruppenleitung. Nach dessen beruflicher Verhinderung wurde 1999 Hannes Kammerer Gruppenleiter. Die Gruppe wurde neu organisiert, die Aufgaben- und Verantwortungsbereiche neu strukturiert und personell völlig neu eingeteilt.
Im Eilzugstempo wurden von den Führern die Ausbildungskurse besucht und gleichzeitig wurde das Führungsteam von vier auf elf Führer erweitert.
Nun war es auch möglich die Seepfadfindersparte, die bis in das Jahr 2000 Kinder von 10-16 abdeckte, zu teilen: Seepfadfinder 10-13 Jahre und Lotsen 13-16 Jahre.
Im April 2001 wurde aufgrund tatkräftiger Unterstützung vieler Helfer, Freunde und Gönner sowie des Unterstützungsvereines ein langersehnter Traum wahr: Wir konnten unseren eigenen Anlegesteg beim Angelibad in Betrieb nehmen.
Aufgrund der stark angewachsenen Mitgliederzahl war es nun notwendig die Anzahl der Mannschaftsboote, der Vleten, zu erhöhen. Wir traten in Verhandlungen mit dem Unterstützungsverein und dank zahlreicher großzügiger Sponsoren konnte der Auftrag erteilt werden, eine weitere Vlet in einer Werft in den Niederlanden zu bauen.
Am 11. Mai 2002 war es dann soweit: Taufe der neuen Vlet: OE 5 – Julius Kepes.
Unsere Mannschaftsboote sind nach den Besatzungsmitgliedern der österreichischen Nordpolexpedition von Weyprecht-Payer mit der „Admiral Tegetthoff“ benannt.

 

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Termine


19. 2. - Faschingsfest in der Pfarre (Biber, WiWö)

26. 2. - BP-Tag (Alle Stufen) - Ausschreibung


18./19. 3. - "DINNER & CRIME" - Piratenparty - 40 Jahre Seepfadfinder

19. 3. - Pfarrkaffee (RaRo)


22./23. 4. - Georgstag-Wochenendlager (WiWö) - Ausschreibung

22. 4. - Georgstag (Seepfadi und RaRo)

- Ausschreibung Seepfadi

- Ausschreibung RaRo


  2. bis 6. 6. - Kolonnenjubiläumslager (Seepfadi, Lotsen, RaRo) - Ausschreibung

Gesundheitsblatt

Lagerregeln

24. 6. - Sommerfest mit Elternabend für SoLa (alle Sparten)


  8. bis 15. 7. - Sommerlager in Wallsee (Alle Stufen) - Ausschreibung

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Club der Freunde der Seepfadfinder

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Für den Inhalt verantwortlich:

Ludwig Mendel